Wölfe beeinflußten
schon immer das Leben der Menschen. Seit der Mensch seßhaft
wurde und sich der Viehzucht zu widmen begann, erwuchsen
zunehmend Konflikte aus dem einstmals guten Zusammenleben von
Mensch und Wolf. Noch heute spiegelt sich dies oftmals im
Sprachgebrauch vieler Sprachen und Kulturen wider.
Im folgenden finden
Sie eine kleine Zusammenstellung von Sprichwörtern, die ich aus
verschiedensten Quellen zusammentragen konnte. Derzeit liegen
folgende Sprichwörter vor:
| ESTNISCHE SPRICHWÖRTER |
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Wer an den Wolf
glaubt, wird zur Schlange |
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Wer dem Mund
nach ein Wolf ist, der ist ein Bär bei der Arbeit |
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Wer dem Wolf
zerreißen hilft, wird später selbst vom Wolf zerrissen |
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Wer fragt schon
danach, wenn der Wolf ein Schaf wegbringt |
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Wer sich vor
dem Wolf fürchtet, der soll nicht in den Wald gehen |
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Wie lange soll
der Wolf neben dem toten Schaf schlafen |
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Wo der Wolf
bekommt, da der Wolf frißt |
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Wo der Wolf, da
die Spuren |
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Wo kein
Wolfsbau ist, dort ist auch kein Wolf |
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Wo man vom Wolf
spricht, da der Wolf ist |
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Wo soll man dem
Wolf Fleisch leihen |
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Wolf bleibt
Wolf, auch wenn du ihn ein frommes Schaf nennst |
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Erst dann wird
ein Zaun rings um den Hof errichtet, wenn der Wolf die
Gänse gefressen hat |
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Hilf dem Wolf
aus dem Loch - ist er auf den Rand gekommen, dann will er
dich zerreißen |
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Der Wolf
verschwindet ja nicht eher aus der Herde, bevor er das
letzte Lamm geholt hat |
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Der Wolf ist ja
nicht so schlimm, wie er grau ist |
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Der Wolf
bekommt ja kein Fleisch, wenn er sich vor dem Nebel
fürchtet |
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Niemand schilt
den Wolf umsonst |
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Jedermann
schilt ja den Wolf |
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Des Wolfes
Zähne sind immer in Schafswolle versteckt |
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In des Wolfes
Spuren ist der Schafe Segen, aber in des Schweines Spuren
Unglück |
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Der Nebel ist
dem Wolf der Oheim, der Regen der Bruder und der Tau der
Halsabschneider |
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Auch dem Wolf
ist sein Junges lieb |
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Der Wolf hat
die Kraft eines Mannes, aber den Verstand von neun
Männern; der Bär hat die Kraft von neun Männern, aber
den Verstand eines Mannes |
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Aus einem Wolf
wird kein Hüterhund |
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Ein Wolf
verläßt nicht den anderen |
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Der Wolf ist
nicht so groß, wie man ihn schilt |
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Der Wolf hat
keine Angst, wenn das Schaf furzt |
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Der Wolf wirft
zwar sein Haar ab, aber nicht seine Art |
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Den Wolf
ernähren seine Beine |
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Den Wolf
erkennt man an seinem Pelz |
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Der Wolf und
der Bär sind dem Menschen nicht so fremd wie ein anderer
Mensch |
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Der Wolf bei
der Herde, der Hund am Schopf |
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Von weitem ist
(auch) der Wolf schön, aber aus der Nähe ein Raubtier |
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Der Wolf ist
des Hundes Oheim |
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Der Wolf
zerreißt kein gezähltes Schaf |
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Der Wolf geht
fort, der Bär kommt an die Stelle |
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Der Wolf
zerreißt immer, bis er verreckt |
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Der Wolf ist
zum Raubtier geschaffen |
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Der Wolf geht
so lange zur Herde, bis er seine Haut verkauft |
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Der Wolf ist
ein sehr sorgfältiger Mann, der alte Mann (d. i. der
Bär) - der Hausherr |
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Der Wolf frißt
und leugnet |
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Der Wolf
frißt, der Bär schützt |
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Der Wolf frißt
diese Schwiegermutter auf, die die Schwiegertochter lobt |
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Der Wolf will
gescholten, das Geld gezählt, der Herr gebeten werden |
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Der Wolf, der
Dorsch und der Mann aus Tagamõisa sind die ersten in der
Hölle |
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Der Wolf bringt
immer ein sanftes Lämmchen fort |
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Der Wolf frißt
immer das beste Schaf von der Herde |
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Der Wolf nimmt
immer das gezählte Schaf |
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Man sagt, der
Wolf sei des Waisenkindes Brotkanten |
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Den Zaun
übertretend ist der Wolf größer als das Pferd |
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Geh aus des
Wolfes Maul zurücknehmen |
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Wann ist aus
einem Wolf jemals ein Schaf geworden |
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Geh einem Wolf
zu Hilfe, wirst gebissen |
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Was in des
Wolfes Maul, das in des Wolfes Bauch |
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Ob Wolf oder
Bär, seinen Verstand hat jeder |
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Setze den Wolf
als Schafhüter ein |
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Füttere den
Wolf, der Wolf schaut immer zum Wald |
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Schilt den Wolf
nicht auf fremder Weide - er kommt auf deine Weide |
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Schilt den Wolf
nicht, wenn es ihn nirgends gibt |
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Der Mensch
schaut, wo es geradeaus geht; der Wolf, wo es geschützter
ist |
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Sei der Vater
ein Wolf oder ein Bär, wenn nur der Mann selbst ein Mann
ist |
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Des Säufers
Glück geht nirgends verloren, sogar der Wolf verzeiht dem
Säufer |
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Ein mutiger
Wolf findet bald sein Ende |
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Gott,
beschütze einer jeden Mutter Kind vor dem Zorn des Herrn
und vor dem Bösen des Waldes (d. i. vor dem Wolf) |
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Der Hase hat
dem Wolf gesagt: "Hätte ich deine Größe und deinen
Mut, würde ich allen die Gurgel abschneiden, aber ich
wage nur dann zu beißen, wenn man mich angreift" |
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Ein
eigensinniges Schaf ist immer für den Wolf geschaffen |
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Aus dem Bären
wird ein Spielmann, aus dem Wolf nie |
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Fahr ja nicht
mit dem Bären, spring eher auf des Wolfes Rücken |
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Erziehst sieben
Wolfsjunge oder sieben Söhne, das ist dasselbe |
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Auch eine
Mücke zieht ein Pferd herunter, wenn der Wolf hilft |
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Lobe den Wolf
nicht hinter dem Zaun |
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Der Hund guckt
in Richtung des Waldes, der Wolf in Richtung des Hauses |
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Viele Hunde
sind des Wolfes Tod |
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Das Gericht und
Schulden - diese fürchte wie einen tollen Wolf |
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Ein fauler Wolf
bekommt kein Schaf |
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Ein Schaf wird
ja keinen Wolf zerreißen |
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Die Schafe sind
auf weiter Flur, der Wolf im Walde unter dem Busch |
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Eines Schafes
Gesicht, eines Wolfes Zähne |
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Eines Schafes
Aussehen, eines Wolfes Tat |
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Was hat das
Schaf mit dem Wolf zu verhandeln |
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Nach dem
Michaelstag (29. IX) darf man die Herde nicht mehr ruhig
in den Wald treiben, weil dann dem Wolf das Recht im Walde
gehört |
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Was jagst du
hinter dem vorjährigen Wolf her |
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Fordere nicht
von dem Gutsherrn Recht und von der Wolfsherde Gnade |
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Als die Stute
auf dem Berg spielte, fraß der Wolf im Tal das Fohlen |
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Was ist der
Frauen Weisheit? Vor dem Wolf in der Stube bleiben |
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Hunger treibt
den Wolf ins Dorf |
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Ein hungriger
Wolf beißt auch einen Wolf |
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Der Hund bellt
so lange, bis der Wolf zur Herde kommt |
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Ein blinder
Wolf hat immer Glück |
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Der Fuchs ist
immer satter als der Wolf |
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Wenn die
Roggenähre herauskommt, dann kommen auch die Wolfsjungen
zum erstenmal aus dem Gebüsch heraus |
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Ein Deutscher
und ein Wolf sind dasselbe |
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Der Wolf
zerfleischt ja nicht im eigenen Rudel |
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Wenn der Wolf
zu Hause ist, dann ist der Wolf ja nicht im Walde |
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Wenn der Wolf
zur Herde kommt, wird er schon gefüttert werden |
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Geh schon mit
dem Wolf um Land streiten |
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Geh vor dem
Wolf ins Versteck, der Bär mit zwei Jungen ist schon da |
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Der Wolf hat
seinen Weg, der Fuchs seinen Weg |
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Der Wolf hat
einen eichenen Vorderteil, einen lehmigen Hinterteil |
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Der Wolf hat
immer seine eigenen Lieder |
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Der Wolf sei
satt, die Schafe unversehrt |
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Des Wolfes
Schuld, des Viehhüters Fehler |
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Des Wolfes
Augen sind nach einer Seite gerichtet (Gleiches hält zu
Gleichem) |
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Der Wolf fährt
nicht mit Viehglocken |
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Auch der Wolf
hinterläßt ein Zeichen |
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Auch der Wolf
lehrt seine Jungen |
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Nicht einmal
der Wolf frißt Angebotenes |
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Auch der Wolf
kommt auf den Geruch hin |
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Auch der Wolf
heult nach seinen Jungen |
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Der Wolf ist
ein Wolf, das Schaf ein Braten |
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Der Wolf hört
immer des Wolfes Heulen |
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Der Wolf wird
beim Knochennagen getötet |
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Der Wolf will
gefüttert, die Herde gehütet sein |
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Der Wolf ist
bei einem Aas nicht hungrig |
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Der Wolf soll
dieses Pferd fressen, das zwei Männer nicht trägt |
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Der Wolf frißt
auch Pferdefleisch |
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Der Wolf
vergißt, der Hund erinnert sich |
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Der Wolf frißt
roh und springt weit |
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Mit dem Mund
wie ein Wolf, bei der Arbeit wie ein Krüppel |
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Der stärkere
Wolf nimmt ja den besseren Bissen |
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In einem
heizbaren Haus sprich nicht vom Wolf |
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Arbeit ist kein
Wolf, daß sie in den Wald läuft |
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Von außen ein
frommes Schaf, von innen ein reißender Wolf |
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Ein frommes
Gesicht, eines Wolfes Zähne |
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Lehr erst einen
jungen Wolf zerreißen |
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In einer
geschlossenen Herde ist der Wolf nicht furchtbar |
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Allein ist der
Wolf glücklicher |
| UNBEKANNT |
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Auch dem besten
Hirten frißt der Wolf ein Schaf. |
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Als der Wolf
gefangen war, da wollte er fromm werden. |
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Alten Wolf
verspotten die Hunde. |
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Aus Liebe
frißt der Wolf das Schaf. |
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Bei Wölfen und
Eulen lernt man heulen. |
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Dem Schmeichler
und dem Wolf ist nicht zu trauen. |
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Das ist ein
närrisches Schaf, das sich dem Wolf anvertraut. |
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Der schreit zu
spät, den der Wolf erwürgt. |
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Der Wolf findet
leicht eine Ursache, wenn er das Schaf fressen will. |
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Der Wolf ist
vor Wölfen sicher. |
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Der Wolf wird
wohl älter, aber nicht besser. |
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Der Wölfe Tod
ist der Schafe Leben. |
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Es ist ein
albern Schaf, das dem Wolf beichtet. |
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Es ist
gefährlich, den Wolf bei den Ohren zu halten. |
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"Ich
danke", sagte die Ziege, als der Wolf sie zum
Mittagsmahl einlud. |
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Je mehr Wölfe,
desto weniger Schafe. |
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Jedermanns Esel
hat der Wolf vorm Jahr gefressen. |
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Mit den Wölfen
muß man heulen. |
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Man macht den
Wolf immer größer, als er ist. |
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Man muß den
Wolf erst fangen, ehe man ihm das Fell abziehen kann. |
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Mancher heißt
Wolf und ist ein Schaf. |
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Nur Geduld,
sagte der Wolf zum Esel. |
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Unter Wölfen
ist schlecht wählen. |
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Was der Wolf
tut, gefällt der Wölfin. |
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Was fragt der
Wolf nach den Statuten. |
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Wenn der Wolf
alt wird, so reiten ihn die Krähen. |
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Wenn der Wolf
begraben wird, tanzen die Schafe. |
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Wenn der Wolf
Hunger hat, darf das Schaf nicht blöken. |
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Wenn der Wolf
im Dorfe ist, ist keine Zeit Hunde zu füttern. |
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Wenn der Wolf
will, so hat das Lamm unrecht. |
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Wenn die Beute
verzehrt ist, frißt ein Wolf den andern. |
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Wenn die Hirten
sich zanken, hat der Wolf gewonnenes Spiel. |
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Wer dem Wolf
dient, kann der Herde nicht dienen. |
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Wer den Wolf
schont, gefährdet die Schafe. |
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Wer einen Wolf
großzieht, wird zum Dank von ihm gefressen. |
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Wer einen Wolf
zum Freund hat, braucht einen Hund zum Wächter. |
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Wer mit den
Wölfen essen will, muß mit den Wölfen heulen. |
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Der Mond ist die Sonne der Wölfe. |